Die Bayern kommen
Lok empfängt Pokalsieger aus München zum letzten Heimspiel der Saison.Am kommenden Sonntag treffen die Bundesliga-Frauen des 1. FC Lok Leipzig im letzten Heimspiel in dieser Saison auf den FC Bayern München (20. Mai, 14:00 Uhr, Bruno-Plache-Stadion). Bei drei Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist das Spiel für die Leipzigerinnen buchstäblich die letzte Chancen im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Münchnerinnen, jahrelang zum Vorderfeld der Bundesliga gehörend, fanden sich in dieser Saison nach einer durchwachsenen Hinrunde (u.a. 1:2-Heimniederlage gegen Lok) auf einem Abstiegsplatz wieder. In der zweiten Halbserie zeigte das Team aber sein Potenzial und rettete sich mit 16 Punkten aus bislang neun Spielen auf einen gesicherten Mittelfeldplatz. Gekrönt wurde die Spielzeit am vergangenen Wochenende mit dem erstmaligen Gewinn des DFB-Pokals durch ein 2:0 gegen den 1. FFC Frankfurt.
„Wir erwarten einen hochmotivierten Pokalsieger, gegen den es ganz schwer wird zu bestehen“, so Lok-Interimstrainer Frank Tresp. „Wir müssen wieder über den Kampf zum Spiel finden und unsere letzte Chance suchen.“ Fraglich ist auf Seiten der Leipzigerinnen noch der Einsatz der angeschlagenen Lysann Schneider, Anna Green und Katharina Freitag.Â
Deutliche Niederlage in Bad Neuenahr und klarer Sieg in Leipzig
Die erhoffte Überraschung in Bad Neuenahr blieb leider aus. Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig unterlagen beim SC 07 Bad Neuenahr durch drei Gegentore in der Schlussphase letztlich noch deutlich mit 0:5 (0:1).Bad Neuenahr entwickelte vom Anstoß weg viel Druck und besaß in der Anfangsphase zwei hochkarätige Chancen. Gerade als Lok im Begriff war, besser ins Spiel zu finden, fiel das erste Gegentor. Torhüterin Carolin-Sophie Härling konnte eine Flanke nicht festhalten und Nationalspielerin Celina Okoyino da Mbabi profierte davon. Nach dem Seitenwechsel hatte Lok mehr vom Spiel und besaß selbst drei gute Möglichkeiten, ließ aber einmal mehr die Konsequenz im Torabschluss vermissen. Nach dem dritten Gegentreffer resignierten die Blau-Gelben und mussten in der Folge noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. (Trainerstimme)
Besser machte es unsere 2. Mannschaft, die in einem gutklassigen Spiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Lichtenfelder FC Berlin mit 3:0 (0:0) die Oberhand gewann. Die Berlinerinnen erwischten auch hier die bessere Startphase und brachten unsere Abwehr zu Beginn des Spieles mehrere Male in Verlegenheit. Doch unsere Torhüterin Sandra Schuhmann rettete hier den 1. FC Lok II vor einem Rückstand. Zunehmend kam Lok II jedoch besser ins Spiel. In der 2. Halbzeit dominierten die Blau-Gelben dann das Spielgeschehen und konnten folgerichtig noch klar mit 3 Toren gewinnen.
Bild: Archivbild 1. FC Lok - Bad Neuenahr vom Hinspiel in Leipzig
Mit neuer Hoffnung nach Bad Neuenahr
Mit dem Rückenwind des 2:1-Erfolges gegen den USV Jena, reisen die Bundesliga-Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig zum SC Bad Neuenahr. „Der Sieg am letzten Wochenende war natürlich enorm wichtig für das Selbstvertrauen der Spielerinnen“, so Lok-Trainer Frank Tresp. „Wir wollen denselben Kampfgeist auch im nächsten Spiel zeigen. Wir sind zwar Außenseiter, werden aber versuchen, zumindest einen Punkt mitzunehmen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter am Leben zu halten.“ Bis auf die im Aufbautraining befindliche Gabriella Toth kann der Leipziger Coach personell aus dem Vollen schöpfen. Auf Seiten von Bad Neuenahr gilt es insbesondere, die brandgefährliche Nationalspielerin Celina Okoyino da Mbabi in den Griff zu bekommen. (Bild - Archiv)Spieltermin: Sonntag, 06.05.2012, 14.00 Uhr – Apollinaris-Stadion, Kreuzstr. 110, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler


























