Spielberichte 1. Mannschaft
1. FC Lok Leipzig - 1. FFC Turbine Potsdam II2. Frauen-Bundesliga
Staffel-Nord 8. Spieltag, Saison 2009/2010 Sonntag, 08.11.2009, Anstoß 14:00 Uhr 1. FC Lokomotive Leipzig – 1. FFC Turbine Potsdam II 2:3 (1:2) Frauen unterliegen der „Reserve“ des Deutschen Meisters
Nach dem Abpfiff war am Spielfeldrand mehrfach zu vernehmen, dass es keine Schande ist gegen die Reserve des amtierenden Deutschen Meisters zu verlieren. Zumal die vor dem Spieltag auf Leipziger Seite zu lesende Verletztenliste viele Fragezeichen aufwarf, was die Mannschaft unter diesen Gegebenheiten in der Lage ist zu leisten. Die vierte Spielminute konnte da nicht besonders viel Abhilfe schaffen und ließ den Leipziger Fans kurz die Luft anhalten, denn Potsdams Nummer 18, Kristin Demann, zog aus gut 20 Metern einfach mal Richtung Leipziger Tor ab. Der Ball knallt an die Unterseite der Querlatte und kommt aber noch vor der Torlinie wieder auf den Boden und kann von der Leipziger Abwehr geklärt werden. Beeindruckt zeigten sich die Leipzigerinnen aber davon nicht und hätten nur eine Minute später ihrerseits die Führung machen müssen. Anne Heller passt auf Michaela Markova, doch gelingt es ihr nicht die Potsdamer Torfrau, Lena Hohlfeld, aus Nahdistanz zu überwinden. Besser machte es dann in der siebten Spielminute Safi Nyembo. Nach einem Sololauf auf der linken Seite über gut 30 Meter lässt sie der Torhüterin keine Chance und schiebt den Ball ganz überlegt ins lange untere Eck. In den nachfolgenden Minuten gelang es den Leipzigerinnen sehr gut den Spielaufbau der Turbinen früh zu stören, sie somit vom eigenen Tor fern zu halten und auch zu eigenen weiteren Torchancen zu kommen. In der 12. Spielminute war es vor dem Potsdamer Tor so, als sollte jede Leipziger Spielerin einmal auf das Turbinen-Tor schießen dürfen. Doch jeder Schussversuch verfing sich in der Potsdamer Abwehr und fand nicht den Weg ins Tor. 1. FC Lokomotive Leipzig - SV Victoria Gersten2. Frauen-Bundesliga Frauen bremsen den Höhenflug von Victoria Gersten Nach der bitteren 4:5 Heimniederlage am letzten Wochenende und dies nach 4:1 Führung waren sich die Leipziger Fans im Vorfeld des Spiels nicht so ganz sicher was sie von ihrer Mannschaft erwarten können. Hatte es der Trainer geschafft dieses Negativerlebnis aus den Köpfen seiner Spielerinnen zu bekommen und würde die Mannschaft frei aufspielen? Die Antwort gab es zumindest in den ersten Minuten der Partie, denn da agierten die Leipzigerinnen sehr druckvoll. 1. FC Lokomotive Leipzig - Holstein Kiel2. Frauen-Bundesliga
Staffel-Nord 6. Spieltag, Saison 2009/2010 Sonntag, 25.10.2009, Anstoß 11:00 Uhr 1. FC Lokomotive Leipzig – Holstein Kiel 4:5 (3:1) Frauen mit zweimal drei Toren Führung und dennoch mit Heimniederlage
Tore sind ja bekanntlich die Würze, die ein Fußballspiel erst so richtig interessant macht. Der Hauptplatz des Leipziger Bruno-Plache-Stadions erlebte am gestrigen Sonntag gleich zehn 10 Stück davon. Dennoch verließen bei den zwei stattgefundenen Partien die Leipziger Fans traurig und mit hängenden Köpfen das Stadion und jubeln durften an diesem Tag immer nur die Gäste. Bereits 11 Uhr erfolgte der Anstoß zur ersten Partie des Tages. Die „Holstein Woman“ des Kieler S.V. Holstein von 1900 waren zu Gast in Leipzig beim 6. Punktspieltag der 2. Frauen-Bundesliga. Eine Lokomotive braucht normalerweise ein wenig Zeit um volle Fahrt aufzunehmen, so aber nicht die Frauen von Leipzig. In den ersten beiden Spielminuten setzte sich Leipzigs Franziska Thieme zweimal toll in Szene und aus diesen Aktionen wäre die Führung schon möglich gewesen. Nur eine Minute später gab es bereits den zweiten Eckball der Partie für Leipzig, den die Kieler Abwehr nur unzureichend klären konnte.
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